Komitee «Zimmerberg light» fordert fairen Variantenvergleich

Medienmitteilung

In seiner Vernehmlassung zur Vorlage für die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) legt das überparteiliche Komitee «Zimmerberg light» den Finger auf einen wunden Punkt, der in der Vorlage nicht thematisiert wird: den Umgang mit Variantenvergleichen.

Das Komitee ZBL ist überzeugt, dass bei einem fairen Vergleich «Zimmerberg light» besser als das veraltete Projekt Zimmerberg-Basistunnel II abschneidet.
In einer detaillierten Analyse der Faktenblätter des BAV zu den beiden Projekten, welche Bestandteil einer kürzlich veröffentlichten Interpellationsbeantwortung sind, belegt das Komitee diesen Vorwurf in sachlicher Art und Weise.

Um das Manko zu beheben, schlägt das Komitee eine Erweiterung des Artikels 48d vor.

Im Weiteren verlangt das Komitee ZBL eine andere Priorisierung der Projekte, worin die Bereitschaft der betroffenen Kantone zur Mit- und Vorfinanzierung berücksichtigt wird. Dabei wir die Vorlage beim Wort genommen. Dort heisst es nämlich: «Der dringendste Handlungsbedarf nach Kapazitätsausbau besteht im Zulauf zu den grösseren Städten, wo sich Fern- und Agglomerationsverkehr überlagern. Dies gilt zum Beispiel auf den Achsen Aarau–Zürich, Winterthur–Zürich, Innerschweiz–Zürich oder Genf–Lausanne.»

Das heisst: durchgehender Viertelstundentakt auf der Strecke Zürich–Zug–Luzern. Dieser ist aber nur möglich mit einer durchgehenden Doppelspur auf dieser Strecke.

Beilagen:
Stellungnahme des überparteilichen Komitees «Zimmerberg light – Bahnausbau mit Augenmass» zur Vorlage «Finanzierung und Ausbau Bahninfrastrukturen (FABI)»
Faktenblätter BAV ZBT II und ZBL
Kommentar zu den Faktenblättern ZBT II und ZBL

Zug/Cham, 11. Juli 2011

Schreibe einen Kommentar